Mit unserem STEFFI-Fragebogen haben Sie die Möglichkeit, sich und Ihre Sexualität zu testen und einzuschätzen.
Welche Beschwerden können auftreten?
Zu den typischen klimakterischen Beschwerden werden beispielsweise Hitzewallungen, Scheidentrockenheit und Schlafstörungen gezählt. Ebenso gehören dazu psychische Symptome wie Unausgeglichenheit, depressive Verstimmungen und Nervosität. Was viele Frauen nicht wissen, ist, dass auch andere typische „Altersbeschwerden“ wie Gelenk‑ und Knochenschmerzen bisweilen Zeichen eines Östrogenmangels sein können.
Und wie können die Beschwerden gelindert werden?
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Beschwerden im Verlauf der Wechseljahre zu bekämpfen. Hier kommt es auf Ihre individuelle Lebenseinstellung und Vorlieben an. Man weiß heute, dass Frauen, die regelmäßig Sport treiben und sich gesund ernähren, weniger unter Wechseljahresbeschwerden leiden als körperlich untätige Altersgenossinnen. Die Einnahme von sogenannten Naturpräparaten kann möglicherweise hilfreich sein. Es fehlt bislang jedoch der wissenschaftliche Nachweis, dass die sogenannten Phytoöstrogene auch wirksam sind. Um Wechseljahresbeschwerden effektiv und nachhaltig zu bekämpfen, kann auf eine Hormontherapie (HT) zurückgegriffen werden. Es gibt zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit verschiedenster HT‑Präparate belegen. Die sogenannten urogenitalen Symptome, also die Beschwerden, die den Harn‑ und Geschlechtstrakt betreffen wie beispielsweise Scheidentrockenheit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, lassen sich durch die lokale oder systemische Gabe eines Östrogens deutlich bessern.


